CANSLIM “STAGE 4” und so …

Wenn die Party vorbei ist: CANSLIM Stage 4 markiert das düstere Kapitel im Lebenszyklus einer Aktie. Fallende Kurse, schwindende Gewinne und Anleger, die panisch das Weite suchen. Wer hier nicht rechtzeitig aussteigt, wird vom Abwärtstrend zermalmt. Erfahre, warum Stage 4 das Börsen-Endspiel bedeutet.

canslim aktien boerse
“Stage 4” und schwindende Unterstützung: Wann es Zeit wird, loszulassen … An der Börse gibt es ein paar goldene Regeln, die sich über Jahrzehnte bewährt haben. Zwei davon kommen von unterschiedlichen „Börsen-Legenden“ – Stan Weinstein und William O’Neil (CANSLIM-Methode / Börsenzitate). Auf den ersten Blick wirken sie trocken, aber wenn man sie versteht, haben sie einen tiefen psychologischen Kern.

Was bedeutet „Stage 4“?

Stan Weinstein hat Aktien in vier Phasen eingeteilt:

  1. Stage 1: Bodenbildung – Die Aktie tritt auf der Stelle.
  2. Stage 2: Aufwärtstrend – Der Kurs bricht nach oben aus, jetzt beginnt der spannende Teil.
  3. Stage 3: Topbildung – Die Luft wird dünn, der Kurs stagniert.
  4. Stage 4: Abwärtstrend – Es geht bergab. Richtig bergab.

„Never buy or hold in Stage 4.“

Warum? Weil ein Wert, der in Stage 4 fällt, oft noch weiter fällt.
Es gibt keine Stabilität, keine Nachfrage, keine positive Dynamik.
Oder einfacher gesagt: Ein fallendes Messer willst du nicht auffangen.

Das „I“ in CANSLIM – wenn die Großen gehen

Die zweite Regel kommt von William O’Neil und seiner CANSLIM-Methode.
Der Buchstabe I steht für Institutional Sponsorship – also die Unterstützung durch große Investoren wie Fonds oder Banken.

  • Wenn diese Investoren kaufen, ziehen sie die Aktie mit nach oben.
  • Wenn sie verkaufen, wird der Kurs unweigerlich belastet.

Declining RS Rating (Relative Strength) heißt dazu:
Die Aktie entwickelt sich schwächer als der Gesamtmarkt. Institutionelles Kapital zieht sich zurück.

Was passiert, wenn beides zusammenkommt?

Eine Aktie ist in Stage 4 und verliert gleichzeitig die Unterstützung großer Investoren?
Dann solltest du hellhörig werden.

  • Es gibt keinen Trend, der dich trägt.
  • Es gibt kein „starkes Geld“, das den Kurs stabilisiert.
  • Es gibt nur noch Hoffnung – und Hoffnung ist an der Börse ein schlechter Ratgeber.

Die Psychologie dahinter

Warum halten viele Anleger trotzdem an solchen Aktien fest?

  • Ego: „Ich habe doch recht, der Kurs wird sich wieder erholen.“
  • Verlustaversion: Solange ich nicht verkaufe, habe ich den Verlust nicht realisiert.
  • Hoffnung: „Vielleicht dreht er ja morgen wieder.“

Das Problem: Börsenkurse interessieren sich nicht für unser Ego.
Stage 4 ist nicht der Ort für Geduld – es ist der Ort für Konsequenz.

Was tun?

  • Prüfe regelmäßig deine Positionen: In welcher „Stage“ befinden sie sich?
  • Achte auf den RS-Wert (Relative Stärke) – wenn er fällt, wirst du schwächer als der Markt.
  • Beobachte institutionelle Käufe/Verkäufe: Wenn die Großen gehen, musst du überlegen, ob du bleiben willst.

Kernbotschaft:
Umschichten ist keine Niederlage, sondern eine Entscheidung für eine bessere Zukunft deines Depots.

Stan Weinstein und William O’Neil haben es auf den Punkt gebracht:
Halte dich von Aktien fern, die in einem Abwärtstrend gefangen sind und das Vertrauen der Großen verlieren.

Es kostet Überwindung, aber es schützt dich vor langem Kapitalstillstand – und manchmal vor dem Totalverlust.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen handelserfolgreichen Tag!

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Haftungsausschluss:
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Kauf-/Verkaufsempfehlung dar. Investieren ist mit Risiken verbunden. Vergangene Entwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft.

Über Käptain Cashflow
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Captain Cashflow – der Aktienprediger

Er kam nicht aus den Hallen der Banken. Er kam aus der Realität.

Captain Cashflow ist kein Anzugträger aus einem sterilen Glasturm. Er ist ein Investor aus Überzeugung. Ein Beobachter. Ein Lernender. Und vor allem: ein Mann mit einer Mission.

Sein Weg begann mit einer einfachen Erkenntnis: Wer nur für Geld arbeitet, bleibt abhängig. Wer Geld investiert und für sich arbeiten lässt, wird frei.

Seitdem widmet er sich kompromisslos dem Aufbau von Cashflow-Quellen, der Analyse von Qualitätsunternehmen und der Suche nach jenen seltenen Gelegenheiten, in denen Angst und Wert aufeinandertreffen.

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Auf AKTIENPEDIA®  teilt Captain Cashflow seine Trading-Gedanken, Investmentstrategien und seine ganz persönlichen Learnings – nicht als Börsenprophet, sondern als ein Weggefährte für alle, die finanzielle Unabhängigkeit nicht dem Zufall überlassen wollen.

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Euer Captain Cashflow
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